Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Impressum

Gästebuch

Renchen, den 26.Januar 1849

Renchen (Erb-Vorladungen)
Viktoria Hund
und ihr Ehemann Stephan Walz, sodann Anton Hund, Schuhmachermeister von Renchen, sind schon vor mehreren Jahren nach den nordamerikanischen Freistaaten ausgewandert, haben aber bisher keine Nachricht von sich hierher gelangen lassen. Von einem ledig verlebten Bruder ist nun Ersterer ein Erbteil von 143 fl 39 kr und Letzterem ein solcher von 143 fl 39kr anerfallen.
Der Viktoria und dem Anton Hund wird hiermit zur Empfangnahme dieser Erbschaften eine Frist von
drei Monaten mit dem Anfügen anberaumt, dass nach deren Ablauf erstere den übrigen Erben ihres verstorbenen Bruders werden zugewiesen werden.



Renchen, den 16. Juni 1859

Renchen (Verschollenheitserklärung)
Nachdem Joseph Hügel von Renchen auf die an ihn unter 2. Juni 1858 ergangene Aufforderung keine Nachricht von sich gegeben hat, so wird derselbe hiermit für verschollen erklärt und dessen Vermögen den bekannten nächsten Erben zugeteilt.



Oberkirch, den 12. Juni 1863

Ulm
Joseph Merz von Ulm ist zur Erbschaft seines Vaters Anton Merz von dort mitberufen, dessen Aufenthaltsort ist aber unbekannt. Derselbe wird deshalb aufgefordert sich innerhalb 3 Monaten bei unterzeichneter Stelle zu melden, andernfalls die Erbschaft lediglich Denjenigen zugeteilt würde, welchen sie zukäme, wenn der Vorgeladene zur Zeit des Ebanfalls nicht mehr am Leben gewesen wäre.



Oberkirch, den 22. März 1864

Ulm (Aufforderung)
Martin
und Ferdinand Graf von Ulm, seit 1851 beziehungsweise 1857 in Amerika vermisst, werden aufgefordert binnen Jahresfrist Kunde von sich zu geben, widrigenfalls sie für verschollen erklärt und ihr Vermögen den mutmaßlichen Erben gegen Sicherheit in fürsorglichen Besitz gegeben würde.